Bayer Leverkusen muss länger auf Abwehrchef Sami Hyypiä verzichten. Der 37-jährige Finne hatte sich am Mittwochabend beim Abschlusstraining vor dem Europa-League-Spiel bei Aris Saloniki einen Außenbandriss im linken Fuß zugezogen.
Hyypiä war bei einem Torschuss mit Ersatztorwart Benedikt Fernandez leicht zusammengeprallt und dann umgeknickt. “Er wird mehrere Wochen ausfallen”, erklärte Bayer-Sprecher Dirk Mesch am Samstag. Der Finne wird nicht operiert, die Verletzung soll konservativ behandelt werden.
Damit sind die Personalsorgen bei Bayer vor dem Spitzenspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten FSV Mainz größer geworden. Leverkusen muss bereits auf die Langzeitverletzten Michael Ballack, Stefan Kießling, Renato Augusto und Gonzalo Castro verzichten.
Hyypiä war in der Liga bisher er in allen acht Partien zum Einsatz gekommen und hatte dabei einen Treffer erzielt (kicker-Notenschnitt: 3,86).
Simons hakt den Gegentorhagel ab
Was die belgische Nationalelf und der FCN gemein haben? Beide haben in der zurückliegenden Woche eine große sportliche Chance liegen lassen. Erstere in der EM-Quali gegen Österreich, letzterer gegen St. Pauli in der Liga, was wiederum hier wie dort an porösen Defensivreihen lag.
In Zahlen: Belgien 4:4 in Österreich, der Club 2:3 am Millerntor und damit mit einem negativen Saisonrekord in Sachen kassierte Tore. Und, nächste Parallele, jeweils mitten drin im Gegentorhagel auf der Sechs Timmy Simons, der routinierte, international erfahrene und mit belgischen wie niederländischen Meistertiteln dekorierte Abfangjäger. sportwetten.
Und so muss der 33-Jährige auf etwas zurückblicken, was ihm in seiner Karriere schon so lange nicht mehr widerfuhr, dass ihn sein Gedächtnis im Stich ließ: sieben Gegentore in Pflichtspielen binnen fünf Tagen. “Es ist mir sicher schon mal passiert, aber wann und gegen wen, weiß ich nicht mehr”, sagt der Belgier, der in diesem Sommer von der PSV Eindhoven zum Club mit dem Auftrag kam, der Defensive sowie den vielen jungen Akteuren Halt und Stütze zu sein. Er selbst wiederum wollte sich, nachdem er in Eindhoven zuletzt des Öfteren mit der Ersatzbank vorlieb nehmen musste, in “einer der stärksten Ligen der Welt durchsetzen” und so den Weg zurück ins belgische Nationalteam finden. sportwetten.
Wünsche und Ziele, die bislang allesamt aufgingen, oder, wie Simons resümiert: “Der Wechsel hat sich gelohnt.” Für ihn wie den Verein. Dass die Franken, das Pauli-Spiel “als Ausrutscher” ausgeklammert, in der Defensive mit einem der besten Werte der Liga aufwarten, hängt eng mit dem drahtigen, zweikampfstarken Belgier zusammen. “Kompakt zu stehen und konzentriert zu verteidigen, ist unsere Stärke. Und gegen Wolfsburg zeigen wir die wieder”, so Simons, der am Samstag mehr denn je eine Schlüsselrolle einnimmt.
Kracher in der zweiten Pokalrunde: Der FC Bayern trifft auf Werder Bremen, während der HSV nach Frankfurt muss. Ein weiteres Bundesliga-Duell steigt in Mönchengladbach, während 1860 München nach Köln reist. Zwei Zweitligisten treten zum Bayern-Derby an.
Die Neuauflage des Berliner Endspiels zwischen dem FC Bayern München und Werder Bremen ist der Knaller in der zweiten DFB-Pokal-Runde. Die Münchner hatten das Finale in Berlin im Mai mit 4:0 gewonnen. Durch den Erfolg sicherten sich die Bayern zum 15. Mal den nationalen Pokal und machten zudem das Double perfekt.
Die Pokal-Zweitrundenspiele werden am 26. oder 27. Oktober ausgetragen. Das Endspiel wird am 21. Mai 2011 erneut in Berlin angepfiffen. Zudem kommt es beim Kampf um den Einzug ins Achtelfinale nach der Auslosung am Samstagabend in Hamburg durch Fußball-Weltmeisterin Steffi Jones im Fernsehsender Sky zu zwei weiteren Bundesliga- Begegnungen: Borussia Mönchengladbach muss im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen antreten. Eintracht Frankfurt erwartet den Hamburger SV.
“Das wird ein heißes Spiel. Aber je früher man einen starken Gegner bekommt, desto besser ist es im Pokal”, sagte HSV- Nationalspieler Marcell Janssen. Der Hamburger Oberliga-Meister SC Victoria spielt gegen Ex-Meister VfL Wolfsburg. “Chance 20 Prozent”, meinte Bert Ehm, der Trainer des Amateur-Clubs, keck. Kickers Offenbach spielt gegen Borussia Dortmund.
Der SV Elversberg aus der Regionalliga West erwartet den 1. FC Nürnberg. Der Hallesche FC aus der Regionalliga Nord rechnet sich gegen den MSV Duisburg eine Chance aus. Und St.-Pauli-Bezwinger Chemnitzer FC hofft gegen den VfB Stuttgart auf ein weiteres Pokal-Wunder.
Ein Abendspaziergang
Der FC Bayern überanstrengt sich nicht beim 4:0 im DFB-Pokal über den Fünftligisten Germania Windeck. Eine Ehrenrunde drehten nach dem Schlusspfiff nur die Windecker.
Köln – Die Invasion kam aus dem Osten rechts vom Rhein, und sie legte den Kölner Verkehr in kilometerlangen Staus bis in die westlichen Stadtteile lahm. Nervosität machte sich im wartenden Fahrbetrieb breit, die Zeit drängte: Es galt ja, pünktlich zu sein im Stadion in Müngersdorf, denn erwartungsgemäß sollte es doch nur wenige Minuten dauern, bis der FC Bayern den Gastgebern aus dem Dorf im östlichen Rhein-Sieg-Kreis die ersten Treffer verpassen würde.
Die Profis haben dann aber höflich gewartet, bis auch der letzte Besucher eine Wurst gekauft und seinen Platz eingenommen hatte, und die Anhänger des TSV Germania Windeck bekamen sogar Gelegenheit, ein bisschen frech zu werden. Doch gerade in dem Moment, als sie das alte Lied von den Lederhosen anstimmten, die ihre Jungs den Bayern ausziehen sollten, machten die Münchner ernst: Miroslav Klose brach in der 44. Minute den Bann mit einem schnöden Treffer zum 1:0, es war der Anfang vom Ende für die Mannschaft aus der fünftklassigen NRW-Liga. Kaum eine Minute später schoss Franck Ribery das 2:0, schon war die Partie entschieden.
Am Schluss gewann der FC Bayern 4:0 und sicherte sich seinen Platz in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals. Es gab aber trotzdem noch Riesenjubel unter den Leuten vom Dorfklub: Als der Stadionsprecher kurz vor Schluss verkündete, dass 41.100 Zuschauer Eintrittsgeld bezahlt hatten, sprang der Vereinsmäzen Franz-Josef Wernze jubelnd von seinem Klappstuhl am Spielfeldrand auf, und auch Trainer Heiko Scholz ballte die Fäuste. So hatten beide Seiten erreicht, was sie brauchten: Die Bayern jagen dem nächsten Titel hinterher, die Windecker haben das Geld für ihre neue Tribüne beisammen.
Bis Klose eher unvermittelt nach Diego Contentos Hereingabe die Führung erzielte, durfte sich das heimische Publikum an der Vision erfreuen, dass ihr kleines Team den großen FC Bayern ins Stolpern bringen könnte. Und vorübergehend sah es sogar so aus, als würden die Windecker ihren Enkeln von diesem Spiel erzählen können. Jörg Butt im Bayern-Tor musste einen Schreckmoment überstehen, als Michael Kessel nach zwanzig Minuten allein auf ihn zusteuerte. Der 25-Jährige traf jedoch bei der Wahl zwischen langer und kurzer Ecke die falsche Entscheidung. Er suchte den kurzen Weg ins Tor – und schoss vorbei.
München und Schalke glanzlos
Ohne Superstar Raul hat sich Schalke 04 in der ersten Runde des DFB-Pokals nicht mit Ruhm bekleckert und große Schwächen vor dem Bundesliga-Start offenbart. Während der spanische Rekordtorschütze in Gelsenkirchen seinen Trainingsrückstand aufholte, gewannen die Königsblauen nur mit viel Mühe dank eines Doppelpacks von Jefferson Farfan (42./46.) 2:1 (1: 0) beim früh dezimierten Drittligisten VfR Aalen.
MT Melsungen hat auf den Abgang des Griechen Dimitrios Tzimourtos reagiert und den serbischen Rechtsaußen Milan Torbica verpflichtet. Das teilte der Bundesligist am Mittwoch mit. Der 29-Jährige kommt vom italienischen Erstligisten A.H. Italgest Casarano und steht bereits am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin im Melsunger Kader.
Torbica gilt als variantenreicher Spieler, der auch zum erweiterten Kreis der serbischen Nationalmannschaft zählt. Vor seiner Zeit in Italien spielte er bei IFK Skövde in Schweden. In Melsungen absolvierte er bisher ein Training, was dem Klub jedoch ausreichte, um dem 1,88 Meter großen Serben einen Einjahresvertrag zu unterbreiten.
Weil alle Wechselmodalitäten sehr schnell geklärt werden konnten, ist Milan Torbica bereits am Mittwochabend im Bundesligaspiel in Berlin spielberechtigt. Somit kann MT-Coach Matjaz Tominec beim Versuch, nach zwei Auftaktpleiten in Folge in Berlin den völligen Fehlstart in die Saison zu vermeiden, auch auf die Torbicas Dienste bauen.
Kaufmann verletzt sich bei Fahrradsturz
Die Vertragsverlängerungen von Trainer Velimir Petkovic und Schlüsselspieler Michael Haaß, Siege gegen Hamburg und Gummersbach – von Frisch Auf Göppingen gab es zuletzt hauptsächlich Gutes zu vermelden. Nun ereilte die Schwaben jedoch eine schlechte Nachricht. Nationalspieler Lars Kaufmann zog sich bei einem Fahrradsturz eine Schultereckgelenkssprengung mit Bänderrissen zu und fällt monatelang aus.
Bei dem Sturz hatte Kaufmann noch Glück im Unglück, dass es zu keinen weiteren Verletzungen kam und nicht die Schulter des rechten Wurfarms betroffen ist. Dennoch ist der Ausfall des 28-Jährigen ein harter Schlag für die Göppinger. Mit starken Leistungen im linken Rückraum hatte der Nationalspieler (18 Tore in den ersten drei Spielen) maßgeblich zum guten Saisonstart mit Heimsiegen gegen den HSV Hamburg (32:30) und den VfL Gummersbach (37:26) beigetragen.
Kaufmann wird am Mittwoch in Rottenburg/Neckar operiert. Wie Frisch Auf am Dienstag mitteilte, geht die medizinische Abteilung von einer Pause von mindestens drei Monaten aus.
Fernandez-Wechsel zum THW perfekt
Am Ende ging es doch ganz schnell: Jerome Fernandez wechselt für ein Jahr von Ciudad Real zum THW Kiel. Das teilte der spanische Serienmeister am Sonntagabend mit. Zuvor war der Transfer ins Stocken geraten, nachdem der Kapitän der französischen Nationalmannschaft die Einigung bereits vermeldet und sich despektierlich über seinen bisherigen Arbeitgeber geäußert hatte. In französischen Medien hatte der 33-Jährige angebliche finanzielle Schwierigkeiten der Spanier öffentlich gemacht.
“In Ciudad Real haben sie nicht genug Geld, alle zu bezahlen. Sie haben mich gefragt, ob ich sofort gehen könne. Kiel hat alles unternommen. In 72 Stunden war alles geregelt”, hatte Fernandez gesagt. Aussagen, die in Ciudad Real nicht gerade gut ankamen und den Wechsel noch einmal in Gefahr brachten. Am Sonntagabend gab es aus Spanien dann jedoch die Vollzugsmeldung. “Wir haben hier ein Projekt mit Zukunft, in der Jerome keinen Platz hat”, hieß es.
Mit der Verpflichtung von Fernandez für die “Königsposition” im linken Rückraum reagierte der THW, der am Sonntag mit dem 35:26 gegen den TBV Lemgo auch sein drittes Ligaspiel gewann, auf die Verletzungen von Daniel Narcisse (Kreuzbandriss) und Kim Andersson (Knie-OP).
Fernandez spielte seit 2002 in der spanischen Liga und holte vier Meistertitel. Bis 2008 war er beim FC Barcelona und gewann mit den Katalanen 2003 den EHF-Pokal und 2005 die Champions League. 2009 wiederholte er diesen Triumph mit Ciudad Real. Mit der französischen Nationalmannschaft wurde er 2001 zum ersten Mal Weltmeister und 2006 Europameister. Zuletzt hatte er mit der Trikolore das Triple aus EM- und WM-Titel sowie den Olympiasieg geholt.
Nach dem Ruhetag am Dienstag mussten sich die Fahrer auf der 17. Etappe in Penafiel im Kampf um die Uhr beweisen. Normalerweise ein klare Sache für Fabian Cancellara – heute nicht. Der Schweizer musste sich überraschend mit dem dritten Platz begnügen. Den Sieg holte sich Peter Velits. Im Kampf um den Gesamtsieg hat Vincenzo Nibali das Rote Trikot zurückerobert und die besten Karten, die Rundfahrt zu gewinnen.
Velits (HTC-Columbia) setzte sich auf den 46 Kilometern rund um Penafiel in 52:43 Minuten mit zwölf Sekunden Vorsprung vor dem zweimaligen Vuelta-Sieger Denis Menchov (Russland/Rabobank) und 37 Sekunden vor dem geschlagenen Schweizer Fabian Cancellara (Saxo Bank) durch.
Alle seine Trümpfe verspielt hat im Kampf gegen die Uhr Joaquin Rodriguez: Der Katusha-Profi kassierte auf Velits mehr als sechs Minuten und ist damit in der Gesamtwertung aus dem Rennen. Einen Rückschlag hatte zunächst auch Nibali hinnehmen müssen, der wegen eines Reifenschadens und der folgenden Reparatur wertvolle Sekunden verlor.
Dennoch reichte es für den Italiener, um das Rote Trikot zurückzuerobern. Der Liquigas-Fahrer (54:39) war als 15. der Etappe 4:16 Minuten schneller als der bisher führende Spanier Rodriguez (58:55) und setzte sich damit erneut an die Spitze.
Rodriguez hat als Fünfter jetzt 3:45 Minuten Rückstand auf den Italiener. Zweiter hinter Nibali in der Gesamtwertung ist der Spanier Ezequiel Mosquera (Xacobeo/39 Sekunden zurück), Tagessieger Velits (2:00 Minuten zurück) verbesserte sich auf Platz drei.
Deutschland baut auf Sand
Für Deutschlands Davis-Cup-Team geht es von Freitag an in Stuttgart in der Relegation gegen Südafrika um den Verbleib in der Weltgruppe. Der deutschen Verbandspräsident Georg von Waldenfels vertraut dabei auf die Qualitäten der deutschen Spieler auf Sand. Der langsame rote Belag auf dem Stuttgarter Weissenhof soll zum entscheidenden Vorteil gegen Südafrika werden.
“Mir ist gar nicht mulmig. Ich denke, dass unser Davis-Cup-Team auf Sand in einer hervorragenden Position ist”, betonte von Waldenfels am Mittwoch.
Allerdings sollte das DTB-Team Vorsicht walten lassen, denn beim letzten Abstieg 2003 ging dieselbe Strategie von Teamchef Patrik Kühnen nicht auf. Damals setzte sich Weißrussland um den bärenstarken Max Mirnyi durch und schickte Rainer Schüttler & Co. in Sundern in die Zweitklassigkeit. Erst zwei Jahre später sorgte ein glänzend aufgelegter Thomas Haas in Tschechien für die Rückkehr in die Weltgruppe der besten 16 Nationen.
Auf dem Weg dahin hatte Deutschland Südafrika mühevoll mit einem 3:2-Zittersieg aus dem Weg geräumt. DTB-Chef Waldenfels ist sich der Stärke der Südafrikaner durchaus bewusst und warnt auch diesmal: “Die Südafrikaner sind ein schwerer Gegner, mit Anderson wären sie ein noch schwererer Gegner gewesen.” Der Ausfall des besten Einzelspielers Kevin Anderson, der jüngst bei den US Open in die dritte Runde eingezogen war, was übrigens keinem deutschen Profi gelungen ist, wiegt schwer.
Kühnen hat die Qual der Wahl
Auf deutscher Seite kann Kühnen mit Phillip Kohlschreiber rechnen, der seine Schulterprobleme nach eigenen Worten überwunden hat und im Davis Cup vor allem auf Sand ein echter Trumpf sein dürfte, sofern er in Form ist. So hielt der Augsburger beim knapp verlorenen Viertelfinale in Spanien im vorigen Jahr die deutsche Mannschaft mit Siegen gegen Tommy Robredo und Fernando Verdasco lange im Rennen. Beim 1:4 in Frankreich hatte Kohlschreiber in diesem Jahr in Toulon allerdings nicht überzeugt.
Bei der Wahl des zweiten Einzelspielers wird sich Kühnen zwischen Florian Mayer und Lokalmatador Andreas Beck entscheiden müssen. Beide haben schlagkräftige Argumente auf ihrer Seite. Für den wiedererstarkten Mayer sprechen die guten Leistungen im Sommer bei den Sand-Turnieren in Stuttgart und Hamburg, außerdem könnte seine Erfahrung im Abstiegskampf nützlich sein. Beim bislang letzten Relegationsspiel 2006 holte der Bayreuther gegen Thailand zwei Punkte beim 4:1. Andreas Beck hat dagegen den Heimbonus auf seiner Seite. Doppel-Spezialist Christopher Kas komplettiert das
Frühes Aus für Sabine Lisicki
Zwei deutsche Starterinnen sind beim WTA-Turnier im kanadischen Quebec an den Start gegangen. Und mit Sabina Lisicki musste eine bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Die US-Qualifikantin Alexa Glatch schlug die Berlinerin mit 6:4, 6:2. Eine Runde weiter ist dagegen Julia Görges.
Görges hatte die Tschechin Andrea Hlavackova mit 6:3, 6:2 besiegt. Die nächste Gegnerin der 21-Jährigen aus Bad Oldesloe wird die US-Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands sein, die ihre Landsmännin Irina Falconi 6:4, 7:5 besiegte.
Für Lisicki, die Anfang August nach einer viereinhalbmonatigen Pause wegen einer hartnäckigen Knöchelverletzung ihr Comeback gegeben hatte, kam das Aus gegen Glatch, Nummer 373 der Weltrangliste, überraschend. Glatch verwandelte nach 63 Minuten ihren fünften Matchball. Bei den US Open war sie in Runde zwei an der späteren Finalistin Vera Zvonareva aus Russland gescheitert.
Wegen ihrer Auszeit ist Lisicki in der Weltrangliste mittlerweile von Platz 22 auf Position 90 abgestürzt. In Quebec muss sie sich nach ihrem Erstrundenaus mit einem Preisgeld von 1750 Dollar begnügen.